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Himbeerkuchen Rezept – ein Sommertraum

Eingeweihte wissen es bereits, dass ich gerne Kuchen backe. Hierfür gibt es mehrere Gründe:

  1. Ohne Dessert ist das Mittagessen nicht komplett,
  2. ein selbstgemachter Kuchen schmeckt einfach doppelt so gut,
  3. Kuchen backen entspannt mich ungemein, da ich hier voll bei der Sache sein muss, damit er gelingt

Mein erstes Himbeerkuchen Rezept besteht in Wirklichkeit aus mehreren Rezepten.

Ein Stück vom Himbeerkuchen

Die Zutaten und die Geräte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Damit die Schulfreundin meiner Tochter  den Kuchen auch essen kann, verwende ich
Heidenmehl. Sie hat Zöliakie und verträgt kein Gluten. Das Tolle an diesem Rezept ist, dass durch die geriebene Schokolade, das Heidenmehl geschmacklich gar nicht auszumachen ist und der Kuchen wunderbar flaumig wird. Das wiederum liegt sicher an der Vielzahl der Eier.

 

Das sind die Zutaten für den Kuchenboden:
6 Eier
140 g Feinkristallzucker
70 g Heidenmehl
50 g geriebene Schokolade

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Da ich zu den faulen Kuchenbäckerinnen zähle, schlage ich keinen Schnee, sondern verlasse mich voll auf meine geliebte Kitchenaid. Die 6 Eier werden einfach 10 Minuten mit dem Zucker schaumig gerührt. Die geriebene Schokolade und das Heidenmehl hebe ich dann mit dem Schneebesen unter. Das Ganze kommt in eine mit Backtrennpapier ausgelegte Backwanne und wird mit 180 Grad im Heißluftrohr ca. 25 Minuten gebacken.

 

Da ich ja einen Sommertraum kreiere, gehören Früchte dazu. Ich nehme gerne Himbeeren. Ca. 40 dag sollten es für den Kuchen schon sein. Bei mir waren es sicher schon weniger, da ich die Himbeeren mit Kochlöffel doch sehr gegenüber meinen Kindern Antonia und Leo verteidigen musste, die beiden kamen nämlich ständig und naschten von den Beeren. Davor haben sie sich natürlich schon darum gestritten, wer die Küchenschüssel ausschlecken darf. Salomonisch habe ich dem einen Kind die Schüssel und dem anderen den Rührer gegeben.

Während der Kuchen auskühlt, kümmere ich mich um den Belag. Ich liebe jede
Art von Creme und kann mich oft nicht entscheiden.

Dieses Mal wird es dann doch eine Schlagsahne/Sauerrahm Creme:

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2 Becher Schlagsahne 250 ml
2 Becher Sauerrahm 250 ml (saure Sahne)
1 Pkg. Vanillezucker
4 Esslöffel Staubzucker
4 Blatt Gelatine
20 dag. Himbeermarmelade (Himbeerkonfitüre)
40 dag Himbeeren
Zimt

Nachdem ich die Schlagsahne steif geschlagen habe, rühre ich den Sauerrahm und den Zucker dazu. Die eingeweichte Gelatine in erwärmten Sauerrahm auflösen und dazu rühren. Da ich den Kuchen rausgestellt habe, ist er bereits abgekühlt. Das Backpapier vom Kuchen entfernen und den Kuchen wieder in die Backform geben. Dann wird gleich die Himbeermarmelade raufgestrichen und mit Himbeeren belegt. Damit das beim Anschneiden gut aussieht, mache ich schöne Reihen. Jetzt noch die Creme vorsichtig draufgeben. Uih, dass geht sich ganz genau aus. Viel glatt streichen kann ich da nicht mehr, weil ich es gerade schaffe, die Himbeeren zu bedecken.

Hat hier schon wieder jemand von der Creme genascht?

So, nun kommt der Kuchen gleich in den Kühlschrank für mindestens 2 Stunden. Am Schluss einfach mit Zimt bestreuen und fertig ist der Sommertraum.

Für die Kalorienbewussten unter uns, ich schätze ein Stück hat ca. 420 Kalorien … aber wenn man den Kuchen selbst macht, dann hat man diese Kalorien ja schon beim backen rausgeschwitzt, oder???

Anita Lafer, Signatur

Anita Lafer, Geschäftsführerin aus Leidenschaft

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