Das Haar kommt in Italien an (© Great Lengths)

Die Ankunft in Italien

In Nepi, nahe der italienischen Hauptstadt, kommen jeden Monat bis zu vier Tonnen Rohhaar aus Indien an. Hier durchlaufen die Haare sehr zeitintensive und aufwendige Prozesse, zum Großteil in Handarbeit, die sicherstellen, dass die Haare so schonend wie möglich behandelt werden.

Speziell geschulte Mitarbeiter, die ihr Handwerk verstehen, sind nötig, damit aus den Haarbündeln die Extensions werden, die sich Frauen weltweit begeistert einsetzen lassen.

Bevor die Haare 10 bis 20 Tage zur Depigmentierung in das Osmosebad eintauchen, nähen Mitarbeiterinnen Strähne für Strähne auf weiße Stoffbahnen, damit in jedem weiteren Produktionsschritt sichergestellt ist, dass die Schuppenschicht der Haare in einer Richtung liegt.

Info: Keine andere genetische Struktur gleicht der von europäischem und nordamerikanischem Haar so sehr wie die von indischem Haar. Asiatisches Haar ist beispielsweise deutlich dicker. Um es an die Struktur unseres Haares anzupassen, müsste die Oberfläche mit Säure behandelt werden. Die Folge: Die Schuppenschicht wird zerstört, der natürliche Glanz sowie Spannkraft und Widerstandsfähigkeit gehen verloren.


Indisches Tempelhaar, chemisch unbehandelt vor der Verarbeitung. (© Great Lengths)

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